Kooperationsmöglichkeiten für Unternehmen im KI-Projekt Autowerkstatt 4.0 auf der ersten digitalen Infoveranstaltung

Kooperationsmöglichkeiten für Unternehmen im KI-Projekt Autowerkstatt 4.0 auf der ersten digitalen Infoveranstaltung
  • Kick-off des Förderprojektes Autowerkstatt 4.0 (AW 4.0): Konsortialpartner starten Projekt zur Digitalisierung von Autowerkstätten und entwickeln Datenplattform
  • Konsortium präsentiert Ziele und Kooperationsmöglichkeiten für kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs) auf der ersten Informationsveranstaltung
  • Acht Konsortialpartner stellen sich vor und erläutern ihre Rolle im Projekt

Köln, 08.03.2022 – Am 10. März um 13 Uhr lädt das Konsortium des Projekts Autowerkstatt 4.0 zur ersten digitalen Informationsveranstaltung ein. Das Projekt ist zu Beginn des Jahres gestartet und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz mit rund 7,5 Millionen Euro gefördert. Darin entwickeln acht Konsortialpartner gemeinsam eine Datenaustauschplattform für Autowerkstätten, Messystembetreiber und kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs) der Automobilbranche. Die Plattform soll freie Autowerkstätten und KMUs dazu befähigen, mithilfe von Kfz-Oszilloskopen KI-basierte Diagnoseverfahren zur Reparatur und Wartung von Fahrzeugen einzusetzen.

Kooperationsmöglichkeiten für KMUs

Bei der Informationsveranstaltung präsentiert die LMIS AG als Konsortialführer die Ziele und Entwicklungsschritte des Projektes Autowerkstatt 4.0. Anschließend stellen die Konsortialpartner sich und denkbare Kooperationsmöglichkeiten für Werkstätten, KI-Unternehmen und Messsystembetreiber vor. „Das Projekt Autowerkstatt 4.0 fördert die differenzierte Fehlerdiagnose mit neuesten Technologien und trägt zur Digitalisierung freier Werkstätten bei. Wir freuen uns dazu mit allen Interessierten in den Dialog zu gehen und über Kooperationen und KI-Projekte zu sprechen“, sagt Andreas Weiss, Geschäftsbereichsleiter Digitale Geschäftsmodelle bei eco – Verband der Internetwirtschaft.

Der Verband fördert unter anderem die Vernetzung der Partner mit den entsprechenden Digitalunternehmen. Im Projekt arbeiten zudem Auto-Intern GmbH, DEKRA DIGITAL, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, Hochschule Osnabrück, Technische Hochschule Georg Agricola und Vergölst GmbH daran, die Digitalisierung in mittelständisch geprägten Autowerkstätten voranzubringen. Die Datenplattform soll vor allem KMUs dabei helfen, intelligente Technologie einzusetzen und ihren Kundinnen und Kunden eine effiziente und ressourcenschonende Reparatur und Wartung anzubieten.

Im vergangenen Jahr hat sich das Konsortium im Förderwettbewerb „Innovative und praxisnahe Anwendungen und Datenräume im digitalen Ökosystem Gaia-X“ des BMWK erfolgreich durchgesetzt und den Auftrag des Förderprojektes gewonnen. Es baut auf dem Vorprojekt Autowerkstatt 4.0 auf, das die Kfz-Diagnose mit maschinellem Lernen untersuchte und hier modernste Diagnosetechnik mit Kfz-Oszilloskopen entwickelte. Diese werden im aktuellen Folgeprojekt Autowerkstatt 4.0 in den beteiligten Werkstätten zur Fehlerdiagnose und Datenerhebung eingesetzt.

Autowerkstatt 4.0 ist einer der ersten Use Cases mit Gaia-X-Anbindung

Das Projekt ist einer der ersten Use Cases, die im Rahmen des europäischen Datenökosystems Gaia-X entwickelt werden. Bei der Implementierung wird die Brücke und Anbindung zu den Open Source Softwaremodulen der „Gaia-X Federation Services“ (GXFS) geschaffen. „Wir freuen uns das Projekt Autowerkstatt 4.0 in den nächsten drei Jahren auf die Straße zu bringen und eine souveräne und vertrauenswürdige Datenplattform für Unternehmen aufzubauen“, sagt Andreas Weiss, der ebenfalls als Projektleiter die Implementierung der Federation Services bei Gaia-X koordiniert.

Mehr Informationen erfahren Sie auf der Informationsveranstaltung am 10. März.

Hier können Sie sich zur Informationsveranstaltung anmelden.

Über eco

Mit rund 1.100 Mitgliedsunternehmen ist eco der größte Verband der Internetwirtschaft in Europa. Seit 1995 gestaltet eco maßgeblich das Internet, fördert neue Technologien, schafft Rahmenbedingungen und vertritt die Interessen seiner Mitglieder gegenüber der Politik und in internationalen Gremien. Die Zuverlässigkeit und Stärkung der digitalen Infrastruktur, IT-Sicherheit und Vertrauen sowie eine ethisch orientierte Digitalisierung bilden Schwerpunkte der Verbandsarbeit. eco setzt sich für ein freies, technikneutrales und leistungsstarkes Internet ein.

Pressekontakt

Hanna Sißmann, Tel. 221 / 7000 48-201, E-Mail: hanna.sissmann@eco.de

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