Das Kfz-Gewerbe mit seinen rund 440.000 Beschäftigten befindet sich im Strukturwandel. Ebenso wie andere Branchen stehen auch Werkstätten vor den großen Herausforderungen der Digitalisierung, Elektromobilität, Nachhaltigkeit und Fachkräftesicherung. Das Projekt Autowerkstatt 4.0 (AW 4.0) zeigt gerade dem Mittelstand Chancen und Perspektiven auf, sich mit diesen Anforderungen des digitalen Zeitalters auseinanderzusetzen – und große Wertschöpfungspotenziale sowie neue Geschäftsmodelle ins Visier nehmen zu können.

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Mit KI einen Mehrwert schaffen

Dabei gehen die AW 4.0-Partner einen grundlegend anderen Weg: Mit einer neuen Messmethode werden Fehler mittels Oszilloskope im Motorraum eines Fahrzeuges erfasst und diese Daten durch ein KI-gestütztes Verfahren differenziert interpretierbar. Ziel von AW 4.0 ist es, eine Plattform für den vertrauenswürdigen Austausch von branchenspezifischen Daten zur Fahrzeuginstandhaltung und -wartung mit passgenauen KI-Modellen zu schaffen. Ihre Werkstatt kann sich über diese Plattform mit anderen zu einem Innovations- und Wertschöpfungsnetzwerk verknüpfen!

Fehler beheben statt Teile austauschen

Bisher erfolgte die Datenerhebung meist über proprietäre herstellereigene Diagnosesysteme mittels der On-Board-Diagnose-Schnittstelle (OBD). Nachteil dieser Methode: Sie zeigt nur im Steuergerät hinterlegte Fehlercodes, sogenannte Diagnostic Trouble Codes (DTC), an. Das führt dazu, dass lediglich vom System empfohlene Teile ausgetauscht, nicht aber die wirkliche Ursache eines Fehlers ermittelt wird. Für Sie als Werkstattinhaber bedeutet das: unnötige Reparaturen und verschwendete Ressourcen. AW 4.0 berücksichtigt die Nachhaltigkeit bei Ersatzteilen, zufriedenere Kunden sowie die Effizienz Ihrer Werkstatt!

Vorteile für Werkstätten

Die AW 4.0-Lösung mit ihren Messaufnehmern, einer Client-Software für den Werkstattrechner sowie einer Cloud-basierten Serverstruktur im Datenökosystem von GAIA-X vermag Prozesse zu verschlanken, Produkte und Services entlang der Wertschöpfungskette zu verbessern. 

  • Differenzierte Fehlerdiagnose: weniger Teileaustausch auf Verdacht
  • Niederschwelliger Einsatz: weniger personelle und technische Ressourcen
  • Vorausschauende Instandhaltung: bessere Kundenbindung und weniger Reklamationen
  • Individuelle Service: für mehr Kundenzufriedenheit