Das Konsortium richtet sich aus

Zwei Tage lang erarbeiteten die Konsortialpartner von Autowerkstatt 4.0 an der Technischen Hochschule Georg Agricola in Bochum in verschiedenen Workshops die Marschroute ihres Projekts: Unter anderem wurden das Profil zum Betreibermodell und zur Außenkommunikation geschärft.

Das Konsortium richtet sich aus

Von Ralf Schädel, IT-Redakteur und Projektmanager Cloud Services und Gaia-X bei eco – Verband der Internetwirtschaft e.V.

Das war ein Auftakt nach Maß – darüber herrschte unter den rund 30 Teilnehmer:innen beim ersten Präsenztreffen des Autowerkstatt 4.0-Konsortiums an der Technischen Hochschule Georg Agricola (THGA) Einigkeit. Hatten sich die zur zweitägigen Veranstaltung erschienenen Vertreter von Auto-Intern GmbHDEKRA DIGITALDeutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)Hochschule OsnabrückLMIS AG, THGA, Vergölst Reifen+Autoservice und eco seit Projektstart Anfang des Jahres bisher nur virtuell per Videokonferenzen kennengelernt, bot eine lockere Arbeitsatmosphäre den idealen Rahmen für ein erstes Networking und für viele interessante und konstruktive Gespräche, bei denen genauere Projektvorstellungen ausgelotet wurden. 

Wissensvermittlung über Drittmittelcontrolling erörtert

Bestes Beispiel für den regen Austausch der Konsortialpartner bot der Workshop „Drittmittelcontrolling“. Die Forschungs- und Industriepartner informierten sich über die jeweiligen Perspektiven im Projekt und erörterten ihre Position zum Mittelabruf und zum Projektcontrolling. Gemeinsam verständigte man sich über die „Dos“ und „Don’ts“.

Außendarstellung in die Breite tragen

Im Workshop „Außenkommunikation“ näherten sich die AW4.0-Arbeitsgruppen zunächst über sogenannte Personas, also über personifizierte, prototypische Zielgruppen, den Bedürfnissen und Anforderungen von Werkstätten, Messsystemanbietern und IT-Dienstleistern. Es wurde eine Strategie entwickelt, die mit verschiedenen Kommunikationsmaßnahmen über diverse Verbreitungskanäle zunächst in die breite Öffentlichkeit getragen werden soll. Das Ziel: Das Förderprojekt in Branchenkreisen bekannt machen und mit klar formulierten Kernbotschaften positionieren!

Status Quo des Diagnosesystems eruiert

Gleich zwei Workshops widmeten sich dem Diagnosesystem: Am Vormittag gab es einen fachlichen Austausch zwischen den Hardwarespezialisten, den Diagnoseexperten und den KI-Entwicklern. Hier teilte die Fokusgruppe zur Diagnosesystementwicklung die Ergebnisse der Konzeptionierungsphase, stellte das Ziel und die Differenzierung von bisherigen Lösungen dar. Am Nachmittag lag der Fokus auf der Plattformkonzeptionierung. Gemeinsam entwickelten alle Akteure das Grobkonzept weiter und erfassten Bedarfe und Schnittstellen im Detail. Auch konnte ein Technical Big Picture präsentiert werden, um sich künftig besser ein Gesamtbild machen und dieses kontinuierlich weiterentwickeln zu können.

Wie praxistauglich das Diagnosesystem bereits ist, wurde bei Messungen auf dem Parkplatz des ProLab Produkt und Produktion getestet. Zum krönenden Abschluss des ersten Präsenztreffens belohnten sich die Projektteilnehmer:innen mit einem gemeinsamen Abendessen.

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